Verkehr

Veröffentlicht am 6. Dezember 2015 | von Angela Lindner

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Carsharing: Mut zu neuer Mobilität

Carsharing eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative zum eigenen Auto. Wir haben jetzt in meiner Heimatgemeinde Eugendorf ein Carsharing-Projekt gestartet.

Der Trend zum Autoteilen gewinnt immer mehr an Bedeutung: Für Menschen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, ist Carsharing – also ein Auto zu fahren ohne es besitzen zu müssen – eine gute Möglichkeit, von A nach B zu kommen. Das Potenzial des Autoteilens wird oft nur für Städte gesehen, aber auch am Land stellt es eine große Chance dar: Ist es doch eine günstige und umweltfreundliche Alternative zum ohnehin meist seltener genutzten Zweit- oder Drittauto.

Dass es geht, stellt seit Kurzem auch Eugendorf unter Beweis. Dort haben einige Privatpersonen, zu denen auch ich gehöre,  ein Carsharing-Angebot initiiert. Ein Elektroauto mit einer Reichweite von gut 140 Kilometern steht den Mitgliedern des Carsharingvereins Eugendorf zu Verfügung. Der Strom zum Laden des E-Autos kommt aus meiner hauseigenen  5-kWPhotovoltaikanlage.  Die Mitglieder zahlen keine Fixkosten für das Auto, sondern nur nach Nutzung eine Gebühr. Damit schonen sie nicht nur das eigene Geldbörserl, sondern auch die Umwelt.

Etwas abschauen können wir uns übrigens von unseren Schweizer Nachbarn: Während in Österreich aktuell lediglich 12.000 Menschen Carsharing-Angebote nutzen (mehr als die Hälfte davon in Wien), folgen bereits über 100.000 SchweizerInnen dem Trend zum Autoteilen.

Haben Sie schon Erfahrungen mit Carsharing gemacht? Was halten Sie davon? Schreiben Sie mir: angela.lindner@gruene.at

 

Angela Lindner

Über Angela Lindner

Landtagsabgeordnete, Bezirkssprecherin der Grünen Flachgau - Sprecherin für Verkehr, Abfallwirtschaft, Finanzüberwachung und Rechnungshof, Gemeinden, Regionalpolitik

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