Energiewende Der GRÜNE LAbg. Rupert Fuchs hat einen Traum: Auf jedem Dach im Land Salzburg soll eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden.

Veröffentlicht am 10. Dezember 2014 | von Rupert Fuchs

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Eine Photovoltaik-Anlage auf jedem Dach in Salzburg!

Wenn wir momentan aus dem Fenster blicken, lacht uns ja nicht gerade die Sonne entgegen. Trotzdem – oder gerade deswegen – habe ich mir in den vergangenen Tagen viele Gedanken darüber gemacht, wie wir Salzburg zu einem Vorreiter-Bundesland in Sachen Photovoltaik machen können.

Denn ich bin überzeugt: Wenn wir alle unsere Dachflächen dazu nützen würden, Photovoltaikanlagen zu installieren, wäre die Energiewende viel einfacher und schneller zu schaffen!

Also, zu meiner Idee: Jede/r Hausbesitzer/in, der über 30 Quadratmeter Dachfläche verfügt, hat die Möglichkeit, eine Photovoltaik-Anlage ca. 3kwp zu errichten (Die sind unter bestimmten Bedingungen sogar bewilligungsfrei, allerdings anzeigepflichtig!). Damit könnte der benötigte Haushaltsstrom fast zur Gänze produziert werden! 3 kwp erzeugen ca. 3000kwh Strom pro Jahr, der durchschnittliche Strombedarf liegt bei durchschnittlich 3500 kwh.

Natürlich erzeugt die PV-Anlage im Sommer mehr Strom als im Winter. Aber wer seine Anlage geschickt und eigenverbrauchsorientiert regelt und ein bisschen mitdenkt, kann den produzierten Strom sehr effizient nutzen. Denn erst wenn man einen möglichst hohen Anteil des selbst produzierten Solarstroms auch im eigenen Haushalt verbraucht, profitiert man von der maximalen Kostenersparnis. Aber  auch an klaren Wintertagen liegt der Stromertrag noch immer recht hoch – abhängig beispielswiese von dem Winkel, in dem die Module auf dem Dach liegen.

 Photovoltaik-Anlagen zahlen sich aus – nicht nur finanziell!

Die Kosten von Anlagen in der Größe von 3kwp liegen zurzeit bei 5000,-, die Förderung des Landes Salzburg beträgt 1.800 Euro. (Gefördert wird ab 1 kWPeak bis maximal bis zu einer Größe von 3 kWPeak. Die Förderung beträgt € 600 pro kWp, das sind maximal € 1.800 für eine Anlage. Der Ertrag muss mindestens 900 kWh sein.). Teilweise fördern Gemeinden (z.B. St. Johann, 500 Euro Förderung) die Errichtung von Photovoltaikanlagen sogar noch zusätzlich.

Die Amortisationszeit liegt weit unter der Haltbarkeit von PV-Anlagen, die allgemein mit 25-30 Jahren angegeben wird. Ich selber besitze beispielsweise eine meiner PV-Anlage bereits seit 1990 und diese ist noch voll funktionstüchtig! Übrigens: Die Energie, die beim Bau von solchen Anlagen verbraucht wird, ist nach 3 bis 4 Jahren durch die Erzeugung wieder amortisiert . PV-Anlagen weisen bereits nach dieser kurzen Zeit eine positive Energiebilanz auf.

 

Rupert Fuchs

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Landtagsabgeordneter, Bezirkssprecher der Grünen Pongau - Sprecher für Energie, Landwirtschaft, Naturschutz, Nationalpark, Tierschutz, Volkskultur

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One Response to Eine Photovoltaik-Anlage auf jedem Dach in Salzburg!

  1. Michaela ZILLER says:

    Alternative Energieformen
    Mir gefallen diese Ideen recht gut; bzgl. Photovoltaik oder Car sharing oder die vielen alternativ betriebenen Autos in Köstendorf.
    Jedoch ist mir dies leider aus finanziellen Gründen (Alleinerzieherin) unmöglich; bei diesen Alternativbereichen mitzumachen, was recht schade ist.
    Denn recht viele Mütter würden sich da sicher gerne anschließen; können es aber aus Geldgründen nicht finanzieren.

    Als ganz schlimm sehe ich aber das Problem mit dem Plastik.
    Habe heute in den Nachrichten im Radio gehört wie massivst vermüllt unsere Meere sind.
    Wenn ich da als Politikerin ein Wort zu sagen hätte; würde ich sofort den ganzen Plastikschrott verbieten.
    Nur mehr Glasflaschen oder Metallflaschen in Verwendung zu haben.
    Das WC-Papier, die Küchenrollen,…………………anstatt in Plastik einzupacken; diese in Papiertaschen zu hüllen.
    Die ganzen Kosmetikplastikverpackungen sofort in andere weniger belastende Verpackungen zu tauschen (z.B.: eben Glas oder Metall,………..).
    Dieses Problem muss doch sofort aus der Welt zu schaffen sein.
    Ebenfalls die Scheibenreiniger Produkte für das Auto oder das Motoröl; muss es ja wirklich auch anders möglich sein.
    Entweder Rückgabemöglichkeiten und Wiederverwendung durch Pfandeinhebung,………….
    Es muss ein absolutes, sofortiges Verbot der Weiterproduktion solcher Plastikvermüllung geben.
    Früher war vieles auch anders möglich, da vieles dieser Produkte nicht auf dem markt war.
    WARUM geht man nicht sehr viele Schritte zurück;<besinnt sich an die Zeit, wo es viel Umweltbewusster und Umweltfreundlicher herging.

    Ich bitte alle Politiker auf der ganzen WELT!

    Bitte denkt sofort um; und beschließt sofort mit heutigem Datum eine umweltfreundlichere Lebensform.
    Nicht erst in Jahren.

    Jetzt ist eine sofortige absolute ÄNDERUNG angesagt!

    Und nun eine besinnliche stille Adventzeit und wunderschöne freudvolle Weihnachtsfeiertage und ein besseres, friedvolleres, Umwelt und Kinderfreundlicheres neues JAHR 2015!

    Mit herzlichen Grüßen

    Michaela ZILLER mit Tochter Amelie und Tochter Carmen (und Enkelin Kiara)!

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